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6 (1851) Quentin Durward
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jubelnden Beisallruf übcrtäubt, durch welchen man nur dieStimme des alten Lord Crawsord vernahm, welcher bedauerte,daß ihn die Last seiner Jahre hindere, um einen so schönenPreis zu kämpfen. Der Herzog fühlte sich durch den allgemei-nen Beifall befriedigt, und sein Gemiith begann sich zu be-sänftigen, gleich der Fluth eines angeschwollenen Baches, so-bald er wieder in seine natürlichen Gränzen zurückgetreteu ist.

Sollen wir, denen das Geschick schon Frauen gegeben hat,"sagte Crtvecoeur,nur Zuschauer dieses schönen Wettspielssein? Dies verträgt sich nicht mit meiner Ehre, denn ich habeselbst ein Gelübde zu lösen auf Kosten dieses gezähnten undborstigen Ungeheuers, von der Mark."

Kühn zugeschlagen, Crövccoeur," sagte der Herzog;ge-winnt sie, und da Ihr sie nicbt selbst heimführen könnt, sogebt sie, wenn Ihr Lust habt, Eurem Neffen, Graf Stephan."

Großen Dank, Herr!" sagte Crövecoeur,ich will meinBestes in der Schlacht thun; und sollte ich dabei glücklich sein,so mag Stephan seine Beredsamkeit gegen die der würdigenAebtisst'n versuchen."

»Ich hoffe," sagte Dunois,daß die Ritterschaft Frank-reichs von diesem schönen Kampfspiel nicht ausgeschlossen ist?"

Gott bewahre, tapfrer Dunois," antwortete der Herzog,wär' es auch nur, um Euch Euer Bestes thun zu sehn.Doch," setzte er hinzu,obwohl nichts dagegen zu sagen ist,daß ein Franzose die Gräfin Isabelle heirathet, so wird csdoch nothwendig sein, daß der Graf von Crope burgundischerUnterthan wird."

»Genug, genug," sagte Dunois,mein schräger Balkensoll nicht von der Krone von Crope überragt werdenichleb' und sterbe als Franzose- Aber wenn ich auch die Besitzun-gen verlieren muß, so will ich doch für die Dame kämpfen."