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6 (1851) Quentin Durward
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abnimmt; und daß es seinem Einflüsse gehorcht, wie der Sklavedem Winke seiner Sultanin? Und nun, Ludwig von ValoiS,beantworte auch du mein Gleichniß. Bekenne, bist du nichtwie ein thörichter Reisender, der über seinen Piloten zürnt,weil er sein Fahrzeug nicht zum Hafen bringen kann, ohne ge-legentlich die Gegengewalt von Wind und Strömung zu er-proben? Ich konnte dir allerdings den wahrscheinlichen Erfolgdeines Unternehmens als glücklich darstellen, aber in der Machtdes Himmels allein stand es, dich dahin zu geleiten; und wennder Pfad rauh und gefahrvoll ist, stand es in meiner Macht,ihn zu ebnen und sicher zu machen? Wo ist deine gestrigeWeisheit hin, die dich so wahr erkennen ließ, daß die Wegedes Schicksals oft zu unserm Heile, wenn gleich unfern Wün-schen entgegen führen?"

»Du erinnerst mich du erinnerst mich da," sagte der Kö-nig hastig,an eine besondere Lüge- Du sagtest voraus, jenerSchotte würde seinen Auftrag glücklich zu meinem Vortheilund meiner Ehre vollbringen; und du weißt, daß es so endete,daß mir schwerlich etwas verderblicher werden konnte, als derEindruck, den der Erfolg jener Angelegenheit auf das erbitterteGehirn des tollen Stiers von Burgund gewiß machen muß.Dies ist eine direkte Unwahrheit von deiner Seite du fin-dest hier keinen Ausweg du kannst keine spätere günstigeWendung dieser Wege andeuten, worauf ich, gleich einem Nar-ren, der am Ufer des Flusses sitzt, bis dieser verlaufen seinwird, nach deiner Meinung zufrieden warten sollte. Hier istdeine Schlauheit fehlgegangen du warst schwach genug, einebestimmte Prophezeiung zu geben, die sich nun als bestimmtfalsch erweist."

Die fich als fest und wahr beweisen wird," antwortete derAstrolog kühn.Ich könnte keinen größer« Sieg der Kunst über