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mit einer weiblichen Person saß, die eine sonderbare, der mau-rischen oder astatischen Tracht ähnliche Kleidung trug; als dieseden Glorieur nahen sah, stand sie auf, als sei sie im Begriffsich zu entfernen.
„Dies," sagte die Fremde, „sind Neuigkeiten, auf welcheIhr Euch mit völliger Sicherheit verlassen könnt;" und mitdiesen Worten verschwand sie unter der Menge der Gäste, welchean verschiedenen Tischen im Zimmer gruppirt saßen.
„Vetter Philosoph," sagte der Spaßmacher, sich vorstellend,„der Himmel löst kaum eine Schildwache ab, so sendet er auchgleich eine neue, um den Posten einzunehmen. Ein Narr gingund hier kommt schon ein andrer, um Euch nach den GemächernLudwigs von Frankreich zu weisen."
„Und bist du der Bote?" sagte Martins, ihn mit besorgterAufmerksamkeit betrachtend und sogleich des Spaßmachers Standund Charakter entdeckend, obwohl sich dieser, wie wir bereitsbemerkten, weniger als damals üblich durch sein Aeußeres an-kündigte.
»Ja, Herr, und mit Eurer Gelahrtheit Erlaubniß," ant-wortete der Glorieur; „wenn Macht die Narrheit absen-det, um die Weisheit herbeizuholen, so ist das ein sicheresZeichen, auf welchem Fuße der Patient hinkt."
„Wie, wenn ich mich zu kommen weigere, da ich so spätdurch einen solchen Boten gerufen werde?" sagte Galeotti.
„In diesem Falle fügen wir uns Eurer Bequemlichkeit undtragen Euch hin," sagte Le Glorieur. „Es stehn da ein PaarDutzend derbe burgundische Bursche vor der Thür, womitmich von Crövecoeur zu diesem Ende versehn hat. Denn wisse,daß wir, mein Freund Karl von Burgund und ich, die Kroneunserm Vetter Ludwig noch nicht abgenommen, sondern nurein wenig beschnitten haben, da er Esel genug war, sie in unsreQuentin Durwnrd. III. tz