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6 (1851) Quentin Durward
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lassen. Nun Hab'ich einen Freund, der belohnt werden soll, dasbist du selber einen Feind, der nach seinen Vergehungen bestraftwerden soll, das ist der schlechte verrätherische Schurke Galeottk,derdurchBetriigereien und Lügen mich hieher in dieGewalt meinesTodfeindes gezogen hat, mit derselben festen Absicht, mir Un-tergang zu bereiten, die je ein Fleischer hegte, in Bezug aufden Tod des Thiers, das er zur Schlachtbank treibt."

Ich will ihn zum Zweikampf fordern, da man sagt, ersei ein Haudegen, obwohl er etwas unbehilflich aussieht," sagteder Balafre.Ich zweifle nicht, daß der Herzog, der die Leutegern hat, die ein Schwert zu führen wissen, uns einen gutengeräumigen Kampfplatz zuweilen wird; und wenn Eure Ma-jestät so lange lebt und dann Freiheit genießt, so sollt Ihrmich so für Euer Recht fechten und so tüchtige Rache an demPhilosophen nehmen sehn, als Euer Herz nur verlangen kann."

Ich empfehle Eure Tapferkeit und Ergebenheit meinemDienste," sagte der König.Aber dieser verrätherische Schuftist ein tüchtiger Kriegsmann, und ich möchte dein Leben nichtgern daran wagen, mein tapfrer Krieger "

Ich wäre kein tapfrer Krieger, mit Ew. Majestät Erlaub-niß," sagte Balafrö,wenn ich nicht bessern Leuten, wie er, zubegegnen wagte. Das würde mir, der weder lesen noch schreibenkann, schön anstehen, wollt' ich mich vor einem fetten Duck-mäuser fürchten, der sonst nichts sein Lcbenlang gethan hat."

Trotzdem," sagte der König,ist nicht unser Wille, dichdies wagen zu lassen, Balafre- Dieser Verräther wird aufunfern Befehl jetzt hieher kommen. Wir wollen, daß du beierster Gelegenheit dich an ihn machst, und ihm eins unter diefünfte Rippe gibst verstehst du mich?"

Freilich wohl," antwortete Balafre; aber mit Ew. Ma-jestät Erlaubniß, dies ist eine Sache, die gar nicht in mein