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6 (1851) Quentin Durward
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keit von unsrer Tafel verscheuchtwir hoffen, Eure wirklicheGegenwart wird sie zurückbringen."

Mein Fürst und Herr," antwortete der Graf in einemfesten doch traurigen Tone,die Neuigkeiten, die ich bringe,passen mehr für den Rathstisch, als für die festliche Tafel."

Heraus mit ihnen, Mann, und wenn es Zeitungen vomTeufel wären!" sagte der Herzog;aber ich kann'S errathen die Lütticher sind wieder in Aufruhr."

Sie sind es, mein Fürst," antwortete Crevecoeur sehr ernst.

Da seht, Mann," sagte der Herzog,ich habe es aufeinmal heraus, was Ihr so sehr zu verkünden fürchtetetdie hirntollen Bürger sind wieder in Waffen- Es konnte zukeiner bessern Zeit geschehn, denn wir können gleich den Rathunsers eignen Souvcrains erhalten," (dabei verbeugte er sichgegen König Ludwig, mit Blicken, die den bittersten obwohlunterdrückten Unwillen aussprachen,)um uns zu lehren, wieman mit solchen Meuterern zu verfahren hat. Hast du nochmehr Neuigkeiten im Rückhalt? Heraus damit, und dann ver-antwortet Euch selber, warum Ihr nicht vorwärts gingt, umdem Bischof beizustehn."

Herr, die fernern Nachrichten fallen mir schwer zu verkün-digen und werden Euch traurig zu hören sein. Wedermeine Hilfe, noch die der ganzen lebendigen Ritterschaft, hättedem trefflichen Prälaten helfen können. Wilhelm von derMark, im Verein mit den aufsässigen Bürgern, hat seinSchloß Schönwald erstürmt und ihn in seiner eigenen Halleermordet."

Ihn ermordet!" wiederholte der Herzog in einem tiefenund gedampften Tone, aber trotzdem hörbar von einem Endeder Halle bis zum andern;du hast dich durch ein schnödesGerücht täuschen lassen, Crövecoeur, es ist unmöglich!"

Qucntin Durward- III. 4