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Weg gelaufen? oder ist Euch der wilde Jäger im Walde be-gegnet? Bei meiner Ehre, Ihr seht aus, als kämt Ihr zu einemLeichenschmause statt zu einem frohen Festmahl."
Während der Herzog sprach, waren Aller Augen auf ComineSund D'Hymbercourt gerichtet; und die Verlegenheit und Nieder-geschlagenheit ihrer Gesichter war, da sie keineswegs zu den Leu-ten gehörten, denen ein solcher Ausdruck der Traurigkeit natürlicheigen war, so auffallend, daß der Frohsinn und das Lachen derGesellschaft, welches das schnelle Kreisen der Becher voll treff-lichen Weines bedeutend gesteigert hatte, sich allmälig verlor;und ohne daß man einen Grund dieser Verwandlung angebenkonnte, flüsterte Jeder mit dem Nachbar, als befände man sicham Vorabend der Entdeckung einer seltsamen und wichtigenNeuigkeit.
„Was bedeutet dies Schweigen, Mcffires?" sagte der Her-zog mit erhobener Stimme, die ohnehin schon rauh war. „WennIhr diese seltsamen Blicke und dies noch seltsamere Schweigenzum Feste bringt, so möchten wir wünschen, Ihr wäret nochin den Sümpfen und suchtet Reiher, oder vielmehr Schnepfenund Nachteulen."
„Mein gnädigster Herr," sagte ComineS, „wir waren imBegriff, vom Walde hieher zurückzukehren, als wir den Grafenvon Crövecoeur trafen."
„Wie!" sagte der Herzog; „bereits von Brabant zurück? —Doch er fand alles gut daselbst, nicht wahr?"
„Der Graf selbst wird Euch sogleich seine Neuigkeiten mit-theilen," sagte D'Hymbercourt, „welche wir selbst nur unvoll-kommen hörten."
„Und wo ist der Graf?" sagte der Herzog.
„Er wechselt die Kleider, um sogleich vor Eurer Hoheit zuerscheinen," antwortete D'Hymbercourt.