ließ, gekleidet auf die in Friedenszeiten gewöhnliche Weise;und die Leiden waren, wie man nach den Falken, die sie aufden Händen trugen, und nach der Zahl der Hühner- undWindhunde, die ihre Bedienten führten, im Begriff, sich mitder Jagd zu vergnügen. Als sic aber Crevccoeur gewahrten,dessen AcußereS, so wie die Farben seiner Bedienung sie hin-länglich zu kennen schienen, ließen sie von dem Aufsuchen einesReihers, den sie am Ufer eines langen Kanals verfolgten, ab,und sprengten dem Grasen entgegen.
„Neuigkeiten, Neuigkeiten, Graf von Crövecoeur!" riefenbeide zugleich; „wollt Ihr uns Neuigkeiten bringen, oder em-pfangen? oder wollt Ihr ehrlichen Tausch machen?"
„Gern wollt' ich tauschen, Messires," sagte Crövecoeur,nachdem er sie höflich begrüßt hatte, „dürft' ich nur erwar-ten, daß Eure Neuigkeiten wichtig genug sind, um den wei-nigen gleich zu kommen."
Die beiden Jäger lächelten einander zu, und der älterevon ihnen, eine stattliche, adelige Gestalt, mit gebräuntemGesicht, welches sich durch jenen düstern Ausdruck auszcichnete,den einige Phpsiognomiker einem melancholischen Temperamentzuschreiben, andere aber (wie der italienische Bildhauer vonKarls I. Gesicht urtheilte,) als Vorzeichen eines unglücklichenTodes betrachten, sagte, sich zu seinem Gefährten wendend:„Crövecoeur ist in Brabant gewesen, dem Lande des Handels,dessen Künste er dort gelernt hat — er wird es uns schwermachen, wenn wir Tauschhandel mit ihm treiben wollen."
„Messires," sagte Crevecoeur, „von Rechtswegen gebührendem Herzog meine Maaren zuerst, wie der Oberherr seinenZoll nimmt, bevor der Markt beginnt. Doch sagt mir, sind EureNeuigkeiten von trauriger oder erfreulicher Beschaffenheit?"
Die Person, die er besonders anredete, war ein Mann von