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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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Zehntes Kapitel.

Das B i l l e t.

Wohlan d» bist ein gemachter Man»wenn du cs sein willst wo nicht, so will ich dich »ochals Genossen von Dienern sehe», der nicht werth ist,Fortunen« Finger anzurühren-

Zwölfte Nacht.

Als die Tafel aufgehoben war, führte der Kaplan, der be-sonderes Gefallen an Quentin Durward's Gesellschaft zu ha-ben schien, oder auch vielleicht einige nähere Nachricht vonseinen Morgenbegegnissen zu erlangen wünschte, ihn in einNebenzimmer, dessen Fenster an der einen Seite in den Gar-ten gingen; als er sah, daß seines Gefährten Blick sich ver-langend dorthin heftete, schlug er Quentin vor, hinab zu ge-hen und die seltnen fremden Gewächse zu betrachten, mit wel-chen der Bischof seine Beete geziert hatte.

Quentin entschuldigte sich, daß er sich nicht eindrängenmöge, und theilte die Zurückweisung mit, die er am Morgenerfahren hatte. Der Kaplan lächelte und sagte, cS besteheallerdings ein altes Verbot in Bezug auf des Bischofs Wri-vatgarten;aber dies," fügte er mit einem Lächeln hinzu,war nur geltend, als unser ehrwürdiger Herr ein jungerfürstlicher Prälat und nicht älter als dreißig Jahre war, wodenn viele schöne Damen das Schloß des geistlichen Trosteswegen besuchten. Und da war nöthig," sagte er mit nieder-geschlagenem Blick und einem halb einfältigen, halb klugenLächeln,daß diese büßenden Damen, welche immer in den