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So entschlossen, nnd dabei mit einer Vorsicht, die ihn seinJägerleben gelehrt hatte, stieg unser Freund in das Bett deskleinen Flüßchens, dessen Tiefe verschieden war und zuweilenkaum seine Füße bedeckte, zuweilen ihm bis an die Knie reichte,und so schlich er entlang, während seine Gestalt durch dieüber-hängendcn Zweige des Ufers verborgen und seine Schritte durchdas Rauschen des Wassers unhörbar gemacht wurden. (Wirselbst näherten uns in frühern Tagen auf solche Weise dem Nesteder wachsamen Raben.) So kam der Schotte unbemerkt näher,bis er deutlich die Stimmen derjenigen unterschied, welche Ge-genstand seiner Beobachtung waren, obwohl er die Worte nichtverstand. Da er sich jetzt unter den niedcrfallenden Zweigeneiner prächtigen Trauerweide befand, welche fast die Oberflächedes Wassers berührten, so ergriff er einen dieser Zweige undschwang sich, indem er die größte Behendigkeit, Geschicklichkeitund Kraft anwandte, auf den Stamm des Baumes, wo er nun,sicher vor Entdeckung, in der Mitte der Zweige saß.
Von hier aus erkannte er nun, daß die Person, mit welchersich Hayraddin jetzt unterredete, vom eignen Stamme desselbenwar, und zu gleicher Zeit bemerkte er zu seinem großen Leid-wesen, daß keine Annäherung ihn in den Stand setzen könne, ihreSprache zu verstehen, die ihm gänzlich unbekannt war. Sielachien viel; und da Hapraddin die Geberdcn eines Hin- undHerspringenden nachahmte und dabei zuletzt seine Schulter mitder Hand rieb, so zweifelte Durward nicht, er erzähle die Ge-schichte der Bastonade, die er vor seiner Flucht aus dem Klosterausgehalten hatte.
Plötzlich ließ sich nochmals ein Pfeifen aus der Ferne ver-nehmen, welches sogleich durch einen oder zwei schwache Klängeaus Hapraddin's Horn beantwortet wurde. Gleich nachher er-schien ein großer, starker, kriegerisch aussehender Mann, dessen
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