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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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Ich kann's alle Menschen können's," sagte der Zigeuner.

»Aber willst Du treu sein?"

»Würdest Du mir mehr glauben, wenn ich es beschwörenwürde?" antwortete Maugrabin höhnisch.

Dein Leben ist in meiner Hand," sagte der junge Schotte-

Schlagt zu, und seht, ob ich mich zu sterben fürchte," ant-wortete der Zigeuner-

Würde Dich Geld zu einem treuen Wegweiser machen?fragte Durward.

Wenn ich es nicht ohnehin bin, neinerwiderte der Heide.

Was wird Dich sonst binden?" fragte der Schotte.

Freundlichkeit," erwiderte der Zigeuner.

Soll ich schwören, Dir solche zu erzeigen, wenn Du unsrin treuer Wegweiser auf dieser Pilgerschaft bist?"

Nein," erwiderte Hapraddin,cs wäre thörichte Ver-schwendung eines,so seltenen Gegenstandes. Dir bin ich be-reits verbunden."

Wie!" rief Durward, mehr denn je erstaunt.

Gedenke der Kastanienbäume an den Ufern des Cher! dasOpfer, welches Du losschnittest, war mein Bruder, Zamet,der Maugrabin."

Und doch," sagte Quentin, finde ich Dich in Verbindungmit den nämlichen Beamten, durch welche Dein Bruder ge-tödtet ward; denn es war Einer von ihnen, welcher mir an-gab, wo ich Dich treffen konnte derselbe wahrscheinlich, wel-cher jenen Damen Deinen Dienst als Wegweiser verschaffte."

Was können wir thun?" antwortete Hayraddin düsterdiese Menschen gehen mit uns um, wie der Schafhund mitder Heerde; sie beschützen uns eine Zeitlang, treiben uns hier-hin und dorthin nach ihrem Gefallen, und enden stets damit,uns zur Schlachtbank zu führen-