Druckschrift 
6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
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welche die Venetianer damals in den Provinzen an der Ost-seite ihres Meerbusens aushoben,) grün von Farbe und mitverblichenen Goldtressen besetzt war. Er trug sehr weite Ho-sen, die weiß, aber nicht besonders reinlich, und übrigens umdie Kniee festgcbunden waren; seine schwarzen Füße waren nackt,und nur einigermaßen durch die kreuzenden Bänder bedeckt,wodurch ein Paar Sandalen festgehalten wurden. Er trugkeine Sporen, da der scharfe Rand seiner breiten Steigbügelgenügend war, um das Pferd anzutreiben. In einem hoch-rothen Gürtel trug dieser sonderbare Reiter einen Dolch auder rechten, und einen kurzen krummen Mohrensäbel an derlinken Seite; an einem schmutzigen Wehrgehenk um die Schul-ter hing das Horn, welches seine Annäherung verkündigte. Erhatte ein geschwärztes, sonnverbranntes Gesicht, einen dünnenBart, dunkle stechende Augen, wohlgeformten Mund und Nase,und überdies Züge, die hübsch hätten heißen können, wärendie schwarzen struppigen Locken rings um sein Gesicht und dasAnsehn von Wildheit und Abzehrung nicht gewesen, wodurcher mehr wie ein Kannibale, denn als ein civilisirter Menscherschien.

Er ist auch ein Zigeuner!" sagten die Damen zu einan-der;heilige Marie, will der König wieder diesen Auswürf-lingen Vertrauen schenken?"

Wenn Ihr es erlaubt, will ich den Mann befragen," sagteQuentin,und mich seiner Treue, so gut ich vermag, ver-sichern."

Durward sowohl als die Damen von Crope hatten an derKleidung und dem Ansehn dieses Mannes das Benehmen unddie Manieren jener Landstreicher wieder erkannt, mit denenJener durch das hastige Verfahren des Trois-Echelles undPetit-Andre beinah verwechselt worden wäre, und auch Dur-