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ihn mit der Schärfe, bald mit der Spitze seines Schwertesund behielt die Bewegungen seines Gegners immer so im Auge,da er von Ihnes überlegener Kraft so schrecklichen Beweis hatte,daß er stets bereit war, rückwärts oder zur Seite zu springen,um seiner furchtbaren Waffe auszuweichen.
„Nun, daß der Teufel Dich hartnäckigen und übermüthigcnNarren," murmelte der Ritter, „vernicht ruhig sein kann, bisihm der Kopf zerschlage» ist!" So sagend veränderte er seineArt zu fechten, sammelte sich, als ob er bloß vertheidigungs-weise kämpfen wollte und schien sich damit zu begnügen, dieHiebe, dieQuenrin unabläßig gegen ihn führte nur zu pari-ren, mit dem geheimen Entschluß, den Augenblick, wenn Er-schöpfung, oder ein falscher oder unbedachter Schritt des jun-gen Kriegers eine Blöße geben würde, dazu zu nützen, demGefecht mit einem einzigen Schlage ein Ende zu machen.Wahrscheinlich hätte diese listige Politik Erfolg gehabt, wenncs von dem Geschick nicht anders bestimmt worden wäre.
Der Zweikampf ward noch äußerst hitzig geführt, als einezahlreiche Reitcrschaar heranritt, mit dem Rufe: „Halt, imNamen des Königs!" Beide Kämpfer traten zurück — undQuentin sah mit Erstaunen, daß sein Hauptmann, Lord Craw-sord, an der Spitze des Zuges war, der ihren Kampf unter-brochen hatte- Desgleichen war Tristan L'Hermite mit zweioder drei der Seinigen dabei; die ganze Schaar mochte etwaaus zwanzig Reitern bestehen.