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mich mit Geschenken zu überhäufen, — denkt er, ich soll michin dies alte Schloß vergraben, wie ein Gimpel im Käfig, be-reit zu singen, so oft ihm beliebt, zu pfeifen, und das Allesfür Futter und Wasser? —Mit Nichten — aut mveniam viam,aut laeiam — ich will ein Mittel entdecken oder bereiten. DerCardinalBalue ist politisch und freigebig— diese Befragung wirdihm mitgetheilt, und es wird Seiner Eminenz eigne Schuld sein,wenn die Sterne nicht so sprechen, wie er'ö haben will."
Nochmals ergriff er den verschmähten Lohn und wog ihnin der Hand. „Vielleicht," sagte er, „steckt ein Juwel odereine werthvolle Perle in diesem schlechten Beutel. — Ich hörte,er könne freigebig, selbst bis zur Verschwendung, sein, wennes seine Laune oder sein Interesse betreffe."
Er leerte die Börse, die nicht mehr und nicht weniger alszehn Goldstücke enthielt. Der Unwille des Astrologen stiegauf's Höchste. — „Denkt er, ich soll für diesen schlechten Preisdie himmlische Wissenschaft üben, die ich bei dem ArmenischenAbt von Jstrahoff, der vierzig Jahr die Sonne nicht sah, stu-dirte, — bei dem Griechen Dubravius, der von den Tobtenauferstanden sein soll, — und der ich selbst den Scheck EbnHali in seiner Höhle in den Wüsten von Thebais besuchte?— Nein, beim Himmel! —er, der die Kunst verachtet, magdurch seine eigne Unwissenheit umkommen. — Zehn Stück! —ein Bettel, den ich mich fast schäme, Toinettcn anzubicten, umsich einen neuen Brustlatz zu kaufen."
So sagend steckte der unwillige Gelehrte trotzdem die ver-achteten Stücke in eine große Tasche, die er am Gürtel trug,und die Toinette, nebst andern Theilnehmer» seiner verschwen-derischen Ausgaben, gewöhnlich weit schneller zu leeren wußte,als der Philosoph, bei aller seiner Kunst, die Mittel, sie zufüllen, finden konnte.