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6 (1851) Quentin Durward
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und über die allgemeinen Vorsichtsmaßregeln, die er, haupt-sächlich in der Nähe der burgundischen Gränzen, zu befolgenhabe. Er erhielt die Weisung, die Rolle eines Haushofmei-sters zweier vornehmen englischen Damen zu übernehmen, dieauf ihrer Wallfahrt nach St. Martin von Tours begriffen ge-wesen, und nun beabsichtigten, die heilige Stadt Köln zu be-suchen, und bei den Reliquien der drei Weisen aus Morgen-land, die einst Christi Geburt zu Bethlehem feierten, zu beten: denn unter solchem Charakter sollten die Damen von Cropereisen.

Ohne sich bestimmte Rechenschaft über die Ursache seinesEntzückens geben zu können, war Quentin im höchsten Gradefreudenvoll bei dem Gedanken, sich der Schönheit des Thurmesnahen zu können, und zwar in einer Lage, die ihn zu ihremVertrauen berechtigte, indem ihre Sicherheit größtenteils sei-nem klugen Benehmen und seinem Muthe anvertraut war;und er zweifelte nicht, sie glücklich durch die Gefahren ihrerPilgerschaft zu geleiten. Selten denkt die Jugend an Gefah-ren, und besonders Quentin gedachte, im Gefühle der Frei-heit, der Furchtlosigkeit und des Selbstvertrauens ausgewach-sen, ihrer nicht anders, als um ihnen Trotz zu bieten- Erwünschte Befreiung vom Zwange der Nähe des Königs, umim Stillen der Freude zu genießen, womit diese unverhoffteKunde sein Herz füllte, und die er in seiner Gegenwart nichtlaut äußern durfte. Aber Ludwig war noch nicht mit ihmfertig. Dieser vorsichtige Monarch wollte sich noch mit einemRathgeber anderer Art, als Oliver dem Teufel, besprechen,einem Rathgeber, der, wie er wähnte, sein Wissen von derhöher» Sternkunde entlehnte, so wie die Eingebungen Oli-ver's, nach ihren Früchten zu schließen, vom Teufel selber her-rührten, wie die Leute glaubten.