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der Bretagne cingcschlagen. Desgleichen versprach er ihneneine kleine, aber zuverlässige Bedeckung, und Briefe an dieBefehlshaber derjenigen Städte und Schlösser, die sie zu pas-sircn hatten, mit der Weisung, ihnen jedmöglichenISchutz undBeistand auf ihrer Reise angedeihen zu lassen.
Obwohl die Damen von Croye im Innern das ungroß-müthige und unhöfliche Benehmen, wodurch sie Ludwig desversprochenen Aspls am Hofe beraubte, übel empfanden, sowaren sie doch weit entfernt, Einwendungen gegen die eiligeAbreise, die er vorschlug, zu machen, und kamen sogar seinemWillen durch die Bitte zuvor, noch in der nächstcn.Nacht ab-retsen zu dürfen. Die Dame Hameline war bereits eines Or-tes müde, wo es weder bewundernde Höflinge gab, noch Feste,wo sie glänzen konnte; und Dame Isabelle glaubte genuggesehen zu haben, um zu schließen, daß Ludwig Xl., wenn dieVersuchung etwas stärker würde, ntcht zufrieden, sie von sei-nem Hofe zu vertreiben, auch nicht zögern dürfte, sie ihremgereizten Oberherrn, dem Herzog von Burgund, auszuliefern.Endlich kam ihre schnelle Abreise für Ludwig selbst sehr gele-gen, da er eifrig wünschte, den Frieden mit Herzog Karl zubewahren, und überdies besorgte, daß Jsabellens Schönheitseinem Lieblingsplane, betreffend die Vermählung seiner Toch-ter Johanna mit seinem Vetter von Orleans, hinderlich wer-den möchte.