stand und Ansehen erhoben, achteten seine Person, obwohl sieihn nicht liebten; und ihrer Unterstützung hatte er cs zu dan-ken, daß er in Stand kam, es mit dem Haffe der Adeligenaufzunehmen, die ihm zum Vorwurfe machten, daß er die Ehreder französischen Krone schmälere und ihre eigenen glänzendenVorrechte verdunkele, indem er, was den Bürgern und Ge-meinen sehr wohl gefiel, die Formen gänzlich vernachläßigte.
Mit einer Geduld, die von den meisten andern Fürsten alsherabwürdigend betrachtet worden wäre, und nicht ohne Ver-gnügen, harrte der Monarch Frankreichs, bis sein Leibgardistdie Heftigkeit eines jugendlichen Appetits befriedigt hatte- Mankann jedoch annchmen, daß Quentin zu viel natürlichen Taktund Klugheit besaß, als daß er die königliche Geduld auf einezu lange oder ermüdende Probe gestellt hätte; und in derThat war er mehrmals im Begriff, seine Mahlzeit zu unter-brechen, bevor es Ludwig gestattete. „Ich sehe Dir's an denAugen an," sagte er gutmüthig, „daß Dein Muth noch nichterschöpft ist. Drauf und dran — mit Gott und St. Denis! —greif noch einmal an. Ich sage Dir, daß Essen und Messe" (hierbekreuzte er sich,) „nie das Werk eines guten Christenmcnschenhinderten- Trink einen Becher Wein; aber sei vorsichtig mitdem Kruge, — es ist der FehlerDeiner Landsleute sowohl als derEngländer, die, jene Thorheit abgerechnet, die besten Kriegersind, die jemals Waffen trugen. Und nun wasche Dich schnell,— vergiß Dein Benedicite nicht, und folge mir."
Quentin gehorchte, und folgte dem König durch andere, abereben so labprinthische Gänge wie die frühern, in die Nolandshallc-
„Merke wohl," sagte der König mit gebietendem Tone, —„Du hast diesen Posten nicht verlassen — dies sei Deine Antwortfür Deinen Verwandten und die Kameraden — und höre! umdieß Deinem Gedächtnisse fest einzubinden, geb' ich Dir diese