Druckschrift 
6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
229
Einzelbild herunterladen
 

229

Sobald sich Alle, selbst Oliver, entfernt hatten, rief erQuentin aus seinem Versteck hervor; doch mit einer so schwa-chen Stimme, daß der Jüngling kaum glauben konnte, es seidieselbe, die nur kürzlich noch so lebhaft gescherzt und erzählthatte. Als er näher trat, bemerkte er eine gleiche Verände-rung in seinem Gesicht. Der Schimmer einer erkünstelten Leb-haftigkeit hatte des Königs Augen verlassen, das Lächeln warvon seinem Gesicht entflohen, und er zeigte all die Ermattungeines berühmten Schauspielers, wenn er die erschöpfende Dar-stellung eines Lieblingscharaktcrs beendigt hat, wobei er aufder Bühne die größe Lebendigkeit entfaltete.

Deine Wache ist noch nicht vorüber," sagte er zu Quen-tinerquicke Dich einen Augenblick jener Tisch gibtDir die Mittel dazu ich will Dich dann weiter von Dei-ner Pflicht unterrichten; denn zwischen einem Satten undeinem Hungrigen findet keine Unterredung statt."

Er warf sich in seinen Stuhl, bedeckte das Gesicht mit derHand und schwieg.

Ende des ersten Theiles.