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6 (1851) Quentin Durward
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Sire," sagte Balue,mein Geschäft war schwierig. Ichstellte jenem stolzen Grafen vor, daß der anmaßende Vor-wurf, womit er die Audienz abgebrochen habe, von Euch soangesehen werden müsse, als rühre er nicht von seinem Herrn,sondern von seinem eignen hochfahrenden Benehmen her, unddaher hänge es nun ganz von Eurer Majestät Gnade ab,welche Buße Ihr für ihn passend finden möchtet "

Gut gesagt," erwiderte der König;und was war seineAntwort?"

Der Graf," fuhr der Cardinal fort, »hatte so eben denFuß im Steigbügel, um aufzufitzen. Als er meine Anredevernahm, wandte er das Haupt, ohne seine Stellung zu ver-ändern.Wäre ich," sagte er,fünfzig Meilen fern gewesen,und hätte durch das Gerücht vernommen, daß der König einenTadel gegen meinen Fürsten zur Sprache gebracht habe, sowürde ich augenblicks aufgestiegen und zurückgekehrt sein, ummeine Seele der Antwort zu entladen, die ich ihm so ebengegeben habe."

Ich sagte, Ihr Herren," sagte der König, ohne einenSchein von Gemüthsbewegung um fich blickend,daß imGrafen Philipp von Crevccoeur unser Vetter, der Herzogeinen so würdigen Diener besitze, als je einer zur rechtenHand eines Fürsten ritt. Aber Ihr vermochtet ihn, noch,zu bleiben?"

Roch vier und zwanzig Stunden zu bleiben; und unter-dessen seine Ausforderung zurückzunehmen," sagte der Cardi-nal;er ist im Gasthofe zur kleur-äe-I-xs abgestiegen."

Sorgt, daß er auf unsre Kosten anständig bedient undverpflegt werde," sagte der König; solch' ein Diener ist einJuwel in eines Fürsten Krone- Vier und zwanzig Stun-den?" fügte er hinzu, für sich murmelnd, und mit einem Blicke,

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