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„Ist es wirklich so?" fragte Lord Crawford; „nun, Bur-sche, wir müssen nach der Uhr leben — sanft und schön kannweit kommen — Gelindes Feuer macht süßes Malz — Lustigund weise, das ist ein gutes Sprichwort. — Noch Ein'S auf'sWohl von Alt-Schottland und dann Jeder auf seinen Posten."
Der Abschiedsbecher war geleert und die Gäste zogen sichzurück. Der stattliche alte Baron nahm des Balafrs's Armunter dem Vorwände, ihm einige Instruktionen auf seinenNeffen bezüglich zu geben, in Wahrheit aber wohl nur, da-mit sein eigner schwanker Schritt weniger unsicher scheinensollte, als es sich für seinen Rang und sein Amt schicken mochte.Er zeigte ein ernstes Gesicht, während er durch die beiden Höfeschritt, die seine Wohnung von dem Festsaale trennten, undfeierlich, wie die Würde eines Weinfasses, war die Abschieds-warnung, die er an Ludwig richtete, mit der Bitte, auf sei-nes Neffen Bewegungen zu achten, vorzüglich was Mädchenund Wein betreffe.
Indessen war kein Wort, das in Bezug auf die schöneGräfin Jsabella gesprochen worden war, dem jungen Durwardentgangen, der, in eine kleine Zelle geleitet, die er mit seinesOheims Pagen thcilen sollte, seinen neuen unansehnlichen Auf-enthalt zur Scene hoher Gedanken machte. Der Leser wirdsich leicht vorstellen, daß der junge Krieger sich ein schönesLuftschloß auf einen solchen Grund zu bauen wußte, wie dievermeinte, oder wahr geglaubte Identität des Mädchens vomThurm, deren Gesänge er mit so großer Theilnahme gelauschthatte, und der schönen Mundschenkin des Meister Peter, miteiner flüchtigen Gräfin von Stand und Vermögen war, dievor den Verfolgungen eines verhaßten Liebhabers, dem Günst-linge eines tyrannischen Vormundes, floh, der seine LehenSge-walt mißbrauchte. Dann kam in Quentin's Träumen ein