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6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
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Einige Stück Vieh wegtreiben, oder so was, ist keine Die-berei," sagte Balafrö,und das werd' ich bebaupten, wannund wie Ihr Lust habt."

Schämt Euch, Kameraden," sagte Cunningham;wozustreiten? der junge Mann sollte solches tolle Betragen garnicht zu sehen haben. Kommt, hier sind wir beim Schlosse-Ich gebe ein Fäßchen Wein für unfern Kreis, wir trinken aufSchottland, Hochland und Niederland, wenn Ihr in meinQuartier zum Mittagessen kommen wollt."

Angenommen angenommen," sagte Balafrö;und ichspendire ein zweites, um alle Unfreundlichkeit abzuspülen undauf das Wohl meines Neffen, bei seinem ersten Eintritt inunser Korps, zu trinken."

Bei ihrer Annäherung öffnete sich das Pförtchcn und dieZugbrücke fiel. Einer nach dem andern trat ein; als aberQuentin erschien, kreuzten die Schildwachen ihre Piken undhießen ihn stehn, während von den Wällen Bogen gespanntund Arquebussen auf ihn gerichtet waren, eine Strengeder Wachsamkeit, die man übte, obwohl der junge Fremde inGesellschaft eines Theils der Besatzung, ja, desselben Corpskam, zu dem die Schildwachen auf diesem Posten gehörten.

Le Balafre, der absichtlich an seines Neffen Seite geblie-ben war, gab die nöthigen Erklärungen, und nach beträcht-lichem Zaudern und Verzug ward der Jüngling mit starkerBedeckung nach der Wohnung des Lord Crawford geführt.

Dieser schottische Edelmann war einer der letzten Ueberresteder tapfern Schaar schottischer Lords und Ritter, die Karl VI. solange und so treu in den blutigen Kriegen gedient hatten, welchedie Unabhängigkeit der französischen Krone und die Vertreibungder Engländer entschieden. Er hatte noch als Knabe neben Doug-las und Bucha» gejochten, hatte unter der Fahne des Mädchens