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die Dame der Laute weder der Uebung auf einem Instrumentso leicht vergessen könnte, welches ihr lieb zu sein schien, nochso grausam sein würde, dem Vergnügen der frischen Luft unddes offnen Fensters zu entsagen, und das bloß aus der Ab-sicht, um die süßen Töne, welche sie schuf, nur für ihre eignenOhren zu »ersparen. Es war auch wohl ein Bißchen persön-licher Eitelkeit, welches sich in diese trostreichen Gedankenmischte. Wenn, wie er scharfsinnig vermutbete, ein schönes,dunkellockigcs Mädchen den einen Thurm bewohnte, so mußtesie nothwendig auch bemerken, daß ein hübscher, junger, schwär-mender, blondhaariger Ritter, und zwar ein Glücksritter, derBewohner des andern war; und Romanzen, diese klugen Lehr-meisterinnen, hatten ihn schon früh belehrt, daß, wenn auchMädchen schüchtern wären, sie sich doch weder des Antheils,noch der Neugier bei ihres Nachbars Angelegenheiten ent-schlagen könnten.
Während Quentin diesen weisen Betrachtungen nachhing,meldete ihm eine Art von Diener oder Aufwärter des Wirths-hauses, daß ihn ein Kavalier unten zu sprechen wünsche-
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