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Indessen stiegen sie einen schmalen Abhang hinab, vongroßen Ulmen beschattet, an dessen Ende sie durch ein Thorin den Hofraum eines Gasthofes von ungewöhnlicher Größegelangten, welcher zur Beherbergung von Edelleuten und de-ren Dienerschaft eingerichtet zu sein schien, die in dem benach-barten Schlosse Geschäfte hatten, wo nur selten und überhauptnur, wo solche Gastfreundschaft nicht zu vermeiden war, Lud-wig XI. einigen von seinem Hofe die Aufnahme erlaubte. EinSchild, welches die Lilie zeigte, hing über dem Hauptthoredes großen unregelmäßigen Gebäudes; aber weder im Hofenoch in den Gemächern war etwas von jenem Gedränge zusehen, welches in jenen Tagen, wo das Gefolge sowohl in öf-fentlichen als Privathäusern untergebracht wurde, anzeigte,daß das Geschäft schwunghaft und Wohlstand vorhanden war.Es schien als ob der düstre ungesellige Charakter des könig-lichen Aufenthalts in der Nähe, sein feierliches und schreckli-ches Wesen zum Theil auch dem Orte mitgetheilt habe, derdoch sonst allgemein als Tempel geselliger Freundlichkeit, hei-tern Treibens und froher Tafel galt.
Meister Peter öffnete, ohne Jemand zu rufen, indem ersich dem Haupteingange näherte, eine Seitenthüre, und be-trat ein geräumiges Gemach, wo ein Reisbündel auf demHerde flammte und alle Anstalten zu einem tüchtigen Früh-stück getroffen waren.
„Mein Gevatter hat gut gesorgt," sagte der Franzose zudem Schotten, — „Ihr werdet frieren und ich habe Feuer befoh-len;Jhr werdet hungrig sein undJhr sollt sogleichFrühstück haben."
Er hustete und der Wirth trat ein, — beantwortete Pe-ter's „guten Tag" mit einem Bückling, — zeigte aber inkeiner Hinsicht etwas von schwatzhafter Laune, die den fran-zösischen Wirthen zu allen Zeiten eigen war.
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