länder bin, und hieher komme, um mein Glück in Frankreich,oder sonst irgendwo, nach der Sitte meiner Landsleute zu suchen."
„?i>8(iue8-clieu! und das ist eine wackre Sitte," sagte derältere Fremde. „Ihr scheint ein stattlicher junger Bursch undgerade im rechten Alter, »m Euer Glück sowohl bei Männernals bei Frauen zu machen. Was sagt Ihr dazu? Ich bin einKaufmann und brauche einen Burschen als Gehilfen bei meinemHandel — aber wahrscheinlich seid Ihr zu sehr Gentleman, umEuch zu solch einem handwerksmäßigen Geschäft herzugeben?"
„Weither Herr," sagte der Jüngling, „wenn Ihr EuerAnerbieten ernstlich meint —woran ich freilich zweifle —so binich Euch Dank dafür schuldig und danke Euch allerdings; nurfürchte ich, ich würde für Euren Dienst ganz untauglich sein."
„Wie!" rief der Aeltere; „gewiß verstehst du den Bogenbesser zu spannen, als einen Waarenballen zu schnüren: kannstdas Schwert besser handhaben, als die Feder — nicht?"
„Herr, antwortete der Jüngling, „ich bin ein Lraeman,und daher auch, wie wir sagen, ein Bogenmann. Doch binich auch in einem Kloster gewesen, wo mich die guten Väterlesen und schreiben, ja sogar rechnen lehrten." —
„I'u8gue8-clit-u!" das ist ganz herrlich!" sagte der Kauf-mann. „Bei unsrer Frau von Embrun, du bist ein Wunder-kind, Mensch!"
„Spart Euren Scherz, lieber Herr!" sagte der Jüngling,welcher mit dem scherzhaften Wesen seiner neuen Bekanntschaftnicht sehr zufrieden war. „Ich muß gehen, um mich zu trock-nen, statt länger hier zu stehen, und Fragen zu beantworten."
Der Kaufmann lachte nur noch lauter als er sprach, undantwortete: „kr»8gue8 üieu! das Sprichwort hat recht: kieroomme un Lea83oi5! aber komm nur junger Mann, du bist auSeinem Lande, welches ich achte, denn ich habe zu seiner Zeit auchQuentin Durwart. I. 5