Druckschrift 
6 (1851) Quentin Durward
Entstehung
Seite
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die um deine Gunst buhlen, Beständigkeit und Gleichmäßigkeit desGeschmacks wenige schätzen,) so erstreckt sie sich vielleicht doch so weit,mir für den Nachtheil und Verlust Entschädigung zu gewähren, denich dadurch erlitt, daß ich Tante Dorotheen in das Land der dickenWaden, der dünnen Knöchel, der schwarzen Schnurrbärte, derkörperlosen Glieder, (denn ich ann versichern, der Bursch ist, wiemein Freund Lord L sagt, eine vollkommene Elster, blos FlügelundBei»,) und der zarten Gefühle ziehen sah. Hätte sie einen tol-len Hochländer von der halben Soldliste, oder einen melancholi-schen Sohn von Erin erkoren, so würde ich der Sache gar nicht ge-dacht haben; aber wie es sich nun gestaltete, war cs kaum möglich,über ein solches Plündern ihrer rechtmäßigen Erben und Testa-mentsvollstrecker nicht einigeEmpfindlichkeit blicken zu lassen. Doch,sei still, mein finstrer Geist!" und laß uns unser theureS Publi-kum zu einem für uns angenehmer» und für andere unterhaltende-renITHema führen.

Indem ich, wie oben erwähnt, mein saures Gläschen trankund meine Cigarre rauchte, worin ich kein Neuling bin, so tra>»^und rauchte ich mich, wie mein Publikum wissen muß, allmählig ineine gewisse Bekanntschaft mit einem Iwmme comme il baut hinein,einem jener wenigen schönen alten Exemplare des Adels, die sichnoch immer in Frankreich finden; die, gleich verstümmelten Sta-tuenciner veralteten, längst verschwundenen Religionsweise, dochimmer eine gewisse Verehrung und Achtung auch noch bei denjeni-gen erregen, die sonst weder das eine noch das andere freiwilligzu leisten gewohnt sind.

Während ich das Kaffeehaus des Dorfes besuchte, fiel mir zu-erst die besondere Würde und Gravität im Benehmen dieses Herrnauf, seine Anhänglichkeit an Schuhe und Strümpfe, indeß erHalbstiefeln und Pantalons verachtete; sodann das croix de 8t.I-ouis im Knopfloche, und eine kleine weiße Kokarde an der Agraffe