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haben — sei dem, wie ihm wolle, ich habe bemerkt, daß solchePersonen nie unterlassen, euch mit einer Herrechnung des Ver-lustes zu unterhalten, den sie durch die bösen Zeiten erlittenhaben. Ihr werdet selten an einer wohlbesetzten Tafel spei-sen, ohne daß die Zwischenräume zwischen Champagner, Bur-gunder und Rheinwein, wenn euer Wirth ein Geldmann ist,mit dem Sinken de: Interessen, der Schwierigkeit, die Kapi-tale unterzubringen, die nun miissig in seinen Händen liegenmüssen; oder, wenn er ein Gutsbesitzer ist, mit schmerzlicherAufzählung rückständiger oder verminderter Renten ausgefülltwerden. Das hat seine Wirkungen. Die Gäste seufzen undschütteln ihre Häupter im Einklänge mit dem Wirth, schauenauf den silberbeladenen Nebentisch, schlürfen wiederholt diereichen Weine, die im schnellen Kreislauf ringsum fluthen, unddenken an das ächte Wohlwollen, welches, obwohl beschränktin seinen Mitteln, doch alles, was es besitzt, der Gastfreund-schaft opfert; oder, was noch schmeichelhafter ist, an den Reich-thum, der, unvermindert durch Verluste, fortfährt, gleich demunerschöpflichen Vorrathe des edeln Abulkasem, ohne Verar-mung solche bedeutende Erschöpfungen auszuhalten.
Diese klagende Laune hat indeß ihre Grenzen, gleich demauswendig gelernten Klageliede, das, wie alle kränklichen Per-sonen wissen, eine höchst reizende Unterhaltung gewährt, solange man sich über nichts weiter zu beklagen hat, als chro-nische Beschwerden. Aber ich hörte nie einen Mann, dessenCredit wirklich im Sinken begriffen war, von der Verminderungseiner Fonds plaudern; und mein freundlicher und verständigerArzt versichert mich, es sei höchst selten, daß die, welche einderbes Fieber oder eine ähnliche tüchtige Krankheit haben, welche
Mit tödilicher Krisis deutlich zeige
Ihr Leben gehe bald zur Neige,