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der Küste ab, unter einem Geleite, welches ihre Einschiffung nachden Niederlanden zu besorgen halte. In der Frühe des nächste»Morgens setzten sich die Schaaren des Grafen nach Schloß Avenelin Bewegung, um den Neuverehlichten in das Erbe seiner Fraueinzusetzcn. Das Schloß ergab sich ohne Widerstand.
Aber nicht ohne jene Vorbedeutungen, welche sich bei jederwichtigen Begebenbeit dieser gefeiten Familie zeigten, nahm MariaBesitz von der Burg ihrer Vorfahren. Dieselbe Kriegergcstalt,welche mehr als ein Mal zu Glendearg erschienen war, wurdevon Tibb Tacket und von Martin geseken, als diese ihrer jungenGebieterin nach dem alten Wohnsitze folgten. Die Gestalt schwebtevor dem Zug her, als derselbe über den Damm ritt, stand beijeder Zugbrücke still, und winkte, gleichsam triumphirend, mitder Hand, als sie unter dem düsteren Thorweg, über welchemdas Wappen von Avenel stand, unsichtbar wurde. Die zweitreuen Diener erzählten ihre Erscheinung bloß der Dame Glcn-dinning, welche, die Brust von Stolz geschwellt, ihre» Sohnbegleitet hatte, um ihn seinen Platz unter den großen Herrendes Landes cinnehmcn zu sehen. „O, liebes Kind!" rief sie nachAnhörung der Geschichte, „Die Burg ist ein großes Hausj aberich wollte, Ihr möchtet Euch nicht in die stillen Berge vonGlendearg zurückwünschen, bevor das Spiel ausgespielt ist."Diese natürliche, aus mütterlicher Besorgniß entspringende, Be-trachtung wurde jedoch bald vergessen über dem angenehmen undzerstreuenden Geschäft, die neue Wohnung ihres Sohnes zu unter-suchen und zu bewundern.
Während diese Dinge vorgingen verbarg Edward sich undseinen Kummer in dem väterlichen Thurm von Glendearg, wojeder Gegenstand, den er erblickte, ihm reichen Anlaß zu bitterenBetrachtungen gab. Der wohlwollende Abt hatte ihn hierhergesandt unter dem Vorwand, einige der Abtei gehörige PapiereKloster, irr- 13