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„Ein Mönch und ein Kricgsmann! Beides üble Geschäfte,gute Dome. Besser wör' es gewesen, Einen davon zu einemguten Schneidermeister zu machen, wie der alte Ueberstich vonHoldcrncß war. Ich habe geseufzt, als ich Euch um die beidenhübschen Kinder beneidete, aber jetzt seufze ich nicht darum, denMönch oder den Kriegsmann mein nennen zu dürfen. DerKriegsmann stirbt im Feld, der Mönch lebt kaum in dem Kloster."
„Theurc Mutter," sprach Halbert, „wo ist Edward? Kannich nicht mit ihm sprechen?"
„Er ist so eben von uns wcggegangcn," antwortete PaterPhilipp; „er hat Etwas für den Abt zu besorgen."
„Und Marie, liebe Mutter?" fragte Halbert weiter. —Maria Avcnel war nicht weit entfernt, und diese Drei standenbald abgesondert von der Menge und erzählten sich ihre Schicksale.
Während dieß von den untergeordneten Personen geschah,hatte der Abt eine ernstliche Erörterung mit den beiden Grafen.Indem er theilwcise ihnen nachgab, tkeilweise mit Geschick undBeredsamkeit ihren Forderungen widerstand, gelang es ihm, einenBergleich abzuschlicßen, welcher vorläufig das Kloster in seinembisherigen Stande beließ. Die Grafen hatten um so wenigerLust, die Sache auf's Aeußerste zu treiben, da Eustach erklärte,wenn sie ihm mehr abzwingcn wollten, als er mit gutem Ge-wissen bewilligen könne, werde er das ganze Stiftsland derKönigin in die Hände werfen, damit diese nach Gefallen darüberverfüge. Damit würde den Grafen schlecht gedient gewesen fein,und darum begnügten sie sich vor der Hand mit einem mäßigenOpfer an Geld und Land. Nachdem die Sachen so weit erledigtwaren, ließ sich der Abt das Schicksal von Herrn Piercie Shaftonangelegen sein und bat um Gnade für ihn.
„Er ist ein Zierling, Gnädige Herren," sprach er; „aber erist ein edelmüthiger, wenn auch eitler, Narr. Ich bin fest über-