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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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Ich möchte mit meinem Leben für seine Treue stehn," ant-wortete Morton.Ich wünschte, alle Die, so um Ew. Gnadenherum sind, möchten sich eben so bewähren."

Äuf was und auf wen deutet Ihr?" fragte Murray.

Da ist der Aegypter des zuverlässigen Halbcrt Glendinning,unser südländischer Moses, wieder lebendig geworden und florirtso schmuck und prächtig wie jnur je im Gosen von Teviothale,im Stift von Kcnnaquhair."

Was meint Ihr, Gnädiger Herr?" fragte Murray wieder-holt.

Weiter Nichts," als daß Euer neuer Leibdiener Euch einenBären aufgcbunden hat. Piere, Shafton ist nicht allein amLeben, sondern auch gesund, wie daraus abzunehmen ist, daß derGeck, so viel man weiß, dort gehalten wird durch die Liebe zueiner Müllerstochter, welche verkleidet mit ihm im Land umher-gestrichen ist."

Glendinning," sprach Murray mit einem fürchterlichenBlick,ich hoffe, Du hast Dich nicht unterwunden, eine Lüge inDeinen Mund zu bringen, um mein Vertrauen zu gewinnen."

Gnädiger Herr," antwortete Halbert,ich bin unfähig zulügen. Könnte ich mein Leben mit einer Lüge retten, ich würdesie nicht über meine Lippen gehen lassen. Ich sage, dicß Schwertmeines Vaters hat Piercie's Leid durchbohrt; die Spitze kamhinten zu seinem Rücken heraus, und das Heft lag auf seinemBrustbein. Und eben so tief will ich es jedem in den Leib ren-nen, der es wagt, mir Falschheit vorzuwersen."

Was Bursch?" fuhr Morton auf;Du willst einem Für-sten Trotz bieten?"

Schweige Halbcrt," sprach Murray.Und Ihr, Gnädi-ger von Morton, laßt ihn mit Frieden. Ich sehe Wahrheit aufseiner Stirn geschrieben."

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