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ihm mitten auf einer schwarzen Haide erzählte, welchen Auftragihm die Wirthin gegeben. Indessen beruhigte er sich, als er dasehrliche, offene, freundliche Wesen des Jünglings sah, und ließseinen Unwillen über die alte Schlange aus. „Ich habe ihr,"sprach er, „erst gestern Abend eine Elle von eben dem schwarzenSoy zu einem Kopftuch gegeben; aber ich sehe, es ist übel ge-than, der Katze den Weg zum Butterfaß zu weisen."
So guten Muthes in Betreff der Absichten seines Gefährten(denn in jenen glücklichen Tagen war von einem Unbekannten im-mer das Schlimmste zu befürchten), machte der Krämer den FührerHalbert's über Moos und Moor, über Berg und Thal, in derjenigenRichtung, welche sie auf den Weg von Murray's Trupp leitenkönnte. Endlich kamen sie an den Fuß einer Höhe, welche einenweiten Ueberblick über einen Strich wilden, öden, sumpfigen Moor-landes gewährte, in welchem steinige Hügel mit morastigen Flä-chen wechselten und hie und da blaue Pfützen sich zeigten. Einkaum erkennbarer Weg wand sich schlangenartig durch diese Wild-niß. Der Krämer deutete darauf und sprach: „Der Weg vonEdinburgh nach Slasgow. Hier müssen wir warten. WennMurray und sein Zug nicht schon vorüber sind, werden wir balddie Spur von ihnen sehen, es müßte denn sein, daß ein neuerPlan eine Aenderung in ihren früheren Entschluß gebracht hat;denn in diesen seligen Tagen kann kein Mann, und wär' er auchder nächste zum Thron, wie der Graf von Murray es ist, amAbend, wenn er sein Haupt auf's Kissen legt, Vorhersagen, woes die folgende Nacht ruhen wird."
Sie machten demnach Halt und setzten sich nieder. Der Krä-mer wählte vorsichtig zum Sitz den Kasten, welcher seine Schätzeenthielt, und er verbarg seinem Gefährten nicht, daß er unterseinem Mantel in seinem Gurt für den Nothfall eine Pistole habe.Er war indessen so artig, Halberten Etwas von seinen Mund-