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4 (1851) Das Kloster
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Gehe mein Sohn, sammle Dich, und bete. Wir wollen hiervonein ander Mal sprechen."

Nein, Vater, nein," rief Edward mit Heftigkeit,jetzt odernie! Ich will Mittel haben, Ließ empörte Herz zu bezähmen,oder ich will es aus meiner Brust Herausreißen! Seine Regungenmißverstanden? Rein, Vater, Schmerz läßt sich nicht irrthümlichfür Freude nehmen. Alles um mich her weinte und schrie,meine Mutter die Diener auch sie, die Ursache meinesVerbrechens Alle weinten und ich konnte kaum meinewahnsinnige Freude verbergen unter dem Schein der Rachsucht!Bruder, sagte ich, Thronen kann ich Dir nicht geben, aber ichwill Dir Blut geben! Ja, Vater, als ich so die Stunde zählte,während ich den englischen Gefangenen bewachte, als ich sagte: ichbin wieder eine Stunde näher der Hoffnung und dem Glück"-

Ich verstehe Dich nicht, Edward," unterbrach ihn der Mönch.Ich kann nicht begreifen, wie Deines Bruders vermeintlicheErmordung Dich mit solch einer unnatürlichen Freude erfüllthaben sollte. Gewiß, die schmutzige Begier, seine geringe Besitz-ungen zu erben"

Zum Teufel mit diesem Land!" unterbrach Edward.Nein,Vater, es war Eifersucht, es war die Raserei eines Neben-buhlers die Liebe zu Marien Avenel hat mich zu dem Unmen-schen gemacht, als welchen ich mich erkenne."

Zu Marien Avenel?" fragte der Priester erstaunt,zueinem Fräulein, das durch Namen und Rang so hoch über EuchBeiden steht? Wie konnte Halbert, wie konntest Du es wagen.Eure Augen zu ihr zu erheben anders als in Ehrerbietung undDemuth, anders, als zu einer, weit über Euch erhaben stehendenPerson?"

Wann hat je Liebe die Gutheißung des Wappenkönigs ab-warter?" erwiderte der Jüngling.Und worin anders, als in