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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
Seite
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Ich verschmähe cs, hierauf zu antworten," sprach Warden.Die Frage zwischen Euerer und meiner Kirche ist die, ob wirdie heilige Schrift als entscheidend annehmen oder die Satzungenund Erfindungen von Menschen, welche eben so gut dem Jrrthumunterworfen waren, wie wir es sind, welche unsere Religion ent-stellt, welche Götzenbilder von Stein und Holz aufgerichtct haben,um diejenigen, welche bei Leibesleben sündige Geschöpfe waren,der, bloß dem Schöpfer gebührenden Anbetung thcilhaftig werdenzu lassen, welche ein Zollhaus zwischen Himmel und Hölle errichtethaben, jenes einträgliche Fcgfeuer, dessen Schlüssel der Papst inHänden hat, um, gleich einem ungerechten Richter für Gabendie Strafen zu verwandeln, und"-

Ruhig, Lästerer!" herrschte ihm der Subprior zu,oderich will Dir das Maul mit einem Knebel stopfen."

Ja wohl!" versetzte Warden,das ist die Freiheit der christ-lichen Besprechung, zu der uns Roms Priester so liebreich einladen.Der Knebel, die Folter, das Beil, das ist die ratio ultima Komas*).Aber wisse, mein alter Freund, daß der Sinn Deines früherenGenossen durch das Alter nicht geändert ist, und daß er nochimmer sich getraut, für die Sache der Wabrheit alles das zuleiden, was Deine stolze Priesterschaft zu verhängen wagt."

Daran zweifle ich nicht," sprach der Mönch.Du warststets ein Löwe, der sich wider den Speer des Jägers kehrte, nichtein Hirsch, der sich vor dem Ton seines Hifthorns entsetzte."Er schritt schweigend in dem Gemache auf und ab.Wellwood,"hob er endlich wieder an,wir können nicht länger Freunde sein;unser Glaube, unsere Hoffnung, unser Anker in der Zukunft istnicht mehr derselbe."

h Roms letzter Beweisgrund.