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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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Mit diesen Worten schob Edward den Riegel zurück. Aufder Treppe war es völlig finster,» wie Gretel zuvor erkundet hatte.So wie sie heraustrat, faßte sie Edwarden an, als wollte siesich halten, um nicht fehlzutreten, und schob sich damit zwischenihn und Herrn Piercie, der ihr auf dem Fuße folgte. So ge-schirmt schlüpfte dieser auf den Zehen in den Strümpfen undschweigend vorbei, während sie bei Edward klagte, daß sie keinLicht habe.

Ich kann Euch kein Licht schaffen," sprach Edward;ichdarf meinen Posten nicht verlassen; aber unten ist Feuer."

Da unten will ich sitzen bleiben bis zum Morgen," sprachdas Müllermädchen, trippelte die Treppe hinab und hörte, wie Ed-ward das leere Zimmer sorgfältig wieder verschloß und verriegelte.

Am Fuße der Treppe fand sie den Gegenstand ihrer Sorgewartend auf ihre ferneren Weisungen. Sie empfahl ihm dasvollkommenste Schweigen, (welches er wenigstens dies eine Malin seinem Leben nicht ungcneigt schien zu beobachten) führte ihnmit so viedBchutsamkcit, als ginge es über dünnes Eis, in einendunkeln Winkel, der als Holzbehälter diente, und bedeutete ihm,sich hinter den Wellen zu verstecken. Sie selber ging in dieKüche, zündete eine Lampe an, nahm den Rocken zur Hand undbegann zu spinnen, damit ihr Dasitzen nichts Auffallendes hätte,wenn Jemand herein käme. Bon Zeit zu Zeit schlich sie jedochauf den Zehen zum Fenster, um das erste Grauen des Tages zuerspähen, dessen Anbruch sie zur Vollführung ihres Werkes ab-warten mußte. Endlich erblickte sie auf den grauen Wolken imOsten den ersten schwachen Schimmer des Morgens. - Sie faltetedie Hände, dankte Unserer Lieben Frauen für'das Gescheheneund erflehte ihren Schutz für den Fortgang ihrer Unternehmung.Bevor fl> ihr Gebet beendigt hatte, fuhr sie auf, indem sie dieHand eines Mannes auf ihrer Schulder fühlte, und eine rauhe