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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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Fastidius. Wahrlich derselbe, welcher Agamemnon und derThetis großen Sohn getrennt hat. Doch lassen wir die Ursacheauf sich beruhen. Er schickte mir eine Ausforderung mit etlichentrotzigen Redensarten zu, welche ich erwiderte. Wir trafen uns.Nun muß ich Euch wirklich sagen, am Anfang ging er verzwei-felt ein, aber ohne Ueberlegung. Denn seht, Herr, ich nahm dieseStellung an. Jetzt kam er mit Heftigkeit heran; ich ging umseine Klinge herum und gedachte ihm eins auf den Arm zu ver-setzen, denn sein ganzer Leib war ungedeckt. Ich fehite seinenArm, schlitzte den Acrmel seines Wamses, stieß ihm dicht bei derWange vorbei und durch sein Haar hindurch. Er seinerseitstrifft mich hicher ich hatte eine goldne gedrehte Hutschnur,wie sie eben aufgckommen war, um meinen braunrvthen franzö-sichcn Hut, er haut mir die Hutschnur durch und sie warmassive Goldschmicdsarbrit, haut mir die Krempe durch, welcheglücklicher Weise dick mit Goldfäden gestickt und mit Goldblätt-chen besetzt war und dadurch die Gewalt des Hiebes zu Schandenmachte. Nichtsdestoweniger streifte der Hieb auf meine Schulterund nahm mir sechs Perlen von einem italienischen gezacktenBand weg, welches ich trug, und welches mich Tags zuvor dreiPfund an der Börse gekostet hatte

Puntarvalo. Das war ein sonderbares Gefecht."

Fastidius. Nein, hört nur zu, Herr.. Hiermit war dererste Gang geendigt, und wir schöpften Athem. Als er seinenzweiten Hieb anzog, nahm ich meine vorige Deckung wieder an;er seiner Seils gab sich bloß und hieb immer zu. Ich mochteden tödtlichen Bortheil nicht benutzen, den mir die Entblößungseiner linken Sette gab, und stieß ihm eine Quart bis an dasHeft durch das Wams, durch das Hemd, traf aber die Hautnicht. Er schlägt mir eine Terz nach, trifft meinen gebuckeltenGurr das Gehenk hatte ich kurz zuvor abgelegt haut mir