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Der Mönch dachte, sagte es aber nicht, daß er bereits dasRecht habe, an der Wahrhaftigkeit des Euphuisteo zu zweifeln,in Betracht der Wundermähre, welche er erzählt hatte. Alleinsetzt siel ihm sein eignes und Pater Philipp's Abenteuer ein undhinderte ihn, einen Schluß zu ziehen. Er beschränkte sich also aufdie Bemerkungen, daß dicß sonderbare Umstände seien, und ersuchteHerrn Piercie, zu sagen, ob er sonstige Gründe hätte, sich sosonderbarer Weise zum Spielwerk von Zaubermächten auser-wählt zu glauben.
„Herr Subprior" sprach der Euphuist, „der außerordent-liche Umstand bleibt noch zu erwähnen, welcher schon für sich al-lein, wäre ich auch weder im Wortwechsel gehöhnt, noch im Zwei-kampf übermeistert, noch im Lauf weniger Stunden verwundetund geheilt worden, ohne irgend einen andern verstärkenden Be-weisgrund mich hätte nöthigcn müssen, zu glauben, daß ich derGegenstand einer boshaften Bezauberung fei. Ehrwürdiger Herr,nicht vor Euren Ohren sollte man Geschichten von Minne undFrauendienst erzählen, und Herr Piercie Shafton ist nicht der-jenige, so, vor welchen Ohren es auch sei, zu prahlen pflegt, mitseiner Wohlangesehenheir bei den ausbündigsten und ersten Schön-heiten des Hofes, dermaßen, daß eine edle Frau, keins der amwenigsten strahlenden Gestirne in jener Hemisphäre von Ehre,Wonne und Schönheit, mich ihre Schweigsamkeit zu nennen pflegte.Nichts destoweniger, der Wahrheit die Ehre! Ich kann nicht um-hin zuzugeben, als die allgemeine Rede am Hof, als das wasin Lagern zugegeben ward und wovon Stadt und Land wieder-hallten: daß in der artigen Munterkeit beim Heranrrcten, inlieblicher Zärtlichkeit des Blickes, in Witzigkeit der Anrede, inBerücksichtigung des Geschmacks der angeredeten Person, in Feier-lichkeit des Redeschlusses, in Aumuth beim Zurücktreten, PiercieShafton der Held des Tages und bei den auserwählteren Schön-