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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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in weitere Entfernung geführt oder sic für längere Zeit in An-spruch genommen hatte, als erwartet war.

Etwa um vier Uhr Nachmittags erschien, nicht etwa dieerwarteten Waidmänner, sondern ein unvorhergesehener Besuch,der Subprior des Klosters. Der Auftritt des vorigen Tageswar dem Pater nicht aus dem Sinn gekommen. Seine geistigeRegsamkeit vertrug sich nicht damit, eine räthselhafte Erscheinungunergründct zu lassen. Sein Wohlwollen für die Familie vonGlendearg, mit welcher er nun schon so lange bekannt war, undder Gedanke, wie wichtig cs für das Stift sei, Alles entferntzu Hallen, was die Aufmerksamkeit auf Herrn Piercie Shaftonziehen könnte, um deffentwillen das Stift bereits bedroht war, beides ließ ihn angelegentlich wünschen, daß zwischen demRitter und seinem jungen Wirth Friede bliebe. Er fand dieganze Familie, außer Maria Avcncl, versammelt und erfuhr,daß Halbert mit dem Fremden auf die Jagd gegangen war.Hiergegen war Nichts zu sagen. Sie waren noch nicht zurück-gekehrt; aber wann binden sich Jugend und Kurzweil an Zeitund Stunde? Auch dieser Umstand beunruhigte ihn nicht.

Er knüpfte mit Edward Glendinning ein Gespräch an überdie Arbeit, welche er, als sein Lehrer, ihm aufgegebcn. Plötzlichwurden sie aufgeschreckt durch einen Schrei aus Mariens Gemach.Die ganze Familie rannte Hals über Kopf dorthin. Sie fandensie ohnmächtig in den Armen des alten Martin, welcher jammerte,er sei Schuld an ihrem Tode. Todt schien sie wirklich, ihrerLeichenblässe und ihren geschlossenen Augen nach zu urrheilen.Die ganze Familie lief durch einander. Edward nahm sie mitder Heftigkeit der theilnehmendsten Besorgniß aus den ArmenMartin's und trug sie an's Fenster, um die frische Luft auf siewirken zu lassen. Der Subprirr, welcher wie Biele seines Standes,einige ärztliche Kenntnisse besaß, beeilte sich, die nächst liegenden