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sich der Herr von Black Omiston auswählen. Er war ein Freundund Vertrauter von Bothwell und ein Helfershelfer zum Mordevon Heinrich Darnley. In seinen letzten Augenblicken schien er,gleich anderen großen Verbrechern, ein reuiger Sünder zu sein.Der Bericht von seinem Geständniß besagt z „Da verschiedeneHerren und Diener in seinem Gemache waren, sprach er: UmGottcs.villen, setzet Euch und betet für mich, den» ich bin auchsonst (das heißt, abgesehen von seinem Antheil an Darnley's Tode),ein großer Sünder gewesen, wofür Gott an diesem Tage michstraft. Denn unter allen Menschen auf Erden bin ich einer derstolzesten und hochmütigsten gewesen und unrein an meinem Leibe.Vor Allem habe ich das Blut eines gewissen Michael Hunter miteignen Händen vergossen. Ach! der besagte Michael hatte michunter sich liegen und hatte eine Gabel in der Hand und hättemich tödten können und lhat cs nicht. Das thut mir am aller-wehesten in meinem Gewissen. So Hab' ich auch im Zorn einen armenMann um eines Pferdes willen aufgehänat — sammt anderenböse» Thaten, wofür ich meinen Gott um Erbarmen bitte. Esist kein Wunder, daß ich gottlos gewesen bin, angesehen die gott-lose Gesellschaft, in der ich immer gelebt habe, absonderlich inden letzten sieben Jahren, y,o ich keine zwei gute Menschen undkeine gute That gesehen habe, sondern vielmehr alle Art vonBosheit, und doch wollte Gott, daß ich nicht verloren ginge." —Siehe die ganze Beichte in den Verhandlungen über Staatsverbrechen.
Ein anderes würdiges Subject von der Gränze von etwasuntergeordnetem Rang, Namens Geordy Bouene, war ein ähn-liches Muster von Verworfenheit. Er war in die Hände vonHerrn Robert Carey, Markwart auf der Ostmark von England,gefallen, welcher folgenden Bericht von seinem Geständnisse gibt:
„Als Alles ruhig und die Nachtposten ausgeführt waren,nach dem Abendessen, gegen zehn Uhr, nahm ich die Livree eines