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diesem Moor erproben, welcher Glaube, der meine oder der Deine,den besten Kämpen hat."
„O," versetzte der Unbekannte, „wenn Du ein achter SöldnerRoms bist, so wirst Du von Deinem Vorhaben nicht darum ab-stehen, weil Du den Vortheil der Jahre und der Kraft auf DeinerSeite hast. Höre mich an, mein Sohn. Ich habe Dir gezeigt,wie Du Deinen Frieden mit dem Himmel machen möchtest, undDu hat meinen Vorschlag zurückgewiesen. Ich will Dir nun zeigen,wie Du Dich mit den Mächten dieser Welt aussöhnen magst.Nimm dieß graue Haupt von dem schwachen Leib, der es trägt,und trage cs hin zu dem Stuhl des stolzen Abtes Bonifacius,und wenn Du ihm erzählst, daß Du Piercie Shafton erschlagen,und sein Jorn entbrennt, dann lege das Haupt des Heinrich Wardenzu seinen Füßen, und Du wirst Lob ernten, statt Tadel."
Halbert Glendinning trat betroffen zurück. „Was! Ihr seidjener unter den Ketzern so berühmte Heinrich Warden, daß selbstder Name von Knox kaum häufiger in ihrem Munde ist? Der seidIhr, und wagt es, das Stift von Sanct Marien zu betreten?"
„Allerdings bin ich Heinrich Warden," antwortete der Greis,„bei weitem nicht Werth, mit Knox in einem Athem genannt zuwerden, jedoch bereit, mich jeder Gefahr auszusetzcn, zu welchermeines Meisters Dienst mich rufen mag."
„Höre mich an," sprach Halbert. „Dich zu erschlagen habeich das Herz nicht; Dich zum Gefangenen zu machen, hießeebenfalls, Dein Blut über mein Haupt bringen; Dich in dieserWildniß ohne Führer zu verlassen, wäre nicht viel besser. Ichwill Dich, wie ich versprochen habe, wohlbehalten aufs SchloßAvenel bringen. Ader so lange wir unterwegs sind, läßt Dukein Wort aus Deinem Munde gehen wider die Lehren der hei-ligen Kirche, von der ich ein unwürdiges — zwar unwissendes,aber eifriges Mitglied bin. Bist Du dort angelangt, dann sieh