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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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Schwert auf den Boden, knieete nieder, suchte ihn aufzurichtcnund bemühte sich, jedoch vergebens, seine Wunde zu verstopfen,welche mehr innerlich, gls äußerlich zu bluten schien.

Der unglückliche Ritter sprach von Zeit zu Zeit, wenn dieOhnmacht cs ihm »erstattete, und seine Worte, so weit sie ver-nehmlich waren, beurkundeten noch immer sein gezwungenes undgeziertes Wesen, aber keineswegs eine unedle Gesinnung.

Höchst ländlicher Jüngling," sprach er,Dein Glück hatobgcsiegt über ritterliche Geschicklichkeit und Verwegenheit hatHerablassung überwunden, gleichwie der Geier auch jczuweilenwohl auf den Edelfalke» stößt und ihn stürzt. Fliehe und retteDich! Nimm meine Börse sie befindet sich in der unterenTasche meiner fleischfarbenen Hosen sie ist der Mühe werthfür einen Bauern, sie zu nehmen. Sorge, daß meine Felleisenmit meinen Kleidern in das Kloster S. Marien geschickt werden"

(hier ward seine Stimme schwach und Besinnung und Ge-dächtniß schienen schwinden zu wollen)Ich vermache die ge-schlitzte Sammetjacke mit dergleichen engen Hosen zumoh! Besten meiner Seele."

Seid getrost, Herr Ritter," sprach Halbert außer sich vorLeid und Reue.Ich hoffe, Ihr sollt noch genesen. Ach wenndoch ein Arzt da wäre!"

Wären zwanzig Aerzte da, o großmüthige Verwegenheit

und das wäre ein ernstes Schauspiel sie würden mir daSLeben nicht fristen es schwindet eilends. Empfehle mich derländlichen Nymphe, die ich meine Verständigkeit nannte. OClaridiana, wahre Beherrscherin dieses blutenden Herzenswelches nun in bitterem Ernste blutet! Lege mich der Länge nachauf den Boden, höchst ländlicher Sieger, geboren zu verlöschenden Stolz des strahlenden Lichtes des glückseligsten Hofes vonFelicia. O Heilige und Engel Ritter und Frauen Mas-