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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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lang hatte sie so dagcstandcn, als eine Stimme von hinten siebegrüßte:Sehr wohl gelhan, meine allergnädigste Verständigkeit,also diese leuchtenden Augen vor den weitaus geringeren Strahlender Sonne zu verbergen, welche eben jetzt beginnen, den Horizontim Osten zu vergolden. Sicherlich stünde zu besorgen, daß Phoebus,sich dermaßen überstrahlt sehend, verschämten Antlitzes seinenWagen umwendcte und lieber ,die Welt in Finsterniß ließe, alssich dem Schimpf einer solchen Begegnung hier auszusetzen. Glaubetmir, holde Verständigkeit"

Mit diesen Worten wollte Herr Piercie Shafton (der Leserwird nicht ermangelt haben ihn als den Schöpfer dieser Rede-blumen zu crrathen) die Hand Mariens ergreifen. Sie aberschüttelte die seinige ab, betrachtete ihn mit einem Blick desEntsetzens und eilte an ihm vorbei in de» Thurm.

Der Ritter sah ihr nach mit einem Blick, in welchem sichVerachtung und Aerger aussprachen.Bei meiner Ritterschaft!"rief er aus,ich habe an diese rohe bäurische Phidelee eine Redeverschwendet, welche die stolzeste Gchönbcit des Hofes von Felicia(laßt mich so das Elisium nennen, aus welchem ich verbannt bin!)die wahre Mette Cupido's genannt haben würde. Hart und un-erbittlich war das Geschick, welches Dich, Piercie Shafton, chieherverschlagen hat, Deinen Witz an Landdirnen und Deinen Muthan klotzköpsigen Lümmeln zu verschwenden! Aber dieser Hohn!dieser Schimpf! Wäre er mir auch von dem geringsten Plebejerangethan, sterben mußte er von meiner Hand, denn vor der Größedes Seewels kann die Undichtigkeit des Beleidigers nicht in Be-,tracht kommen. Ich hoffe diesen tölpelhaften Polterer nicht wenigerbereit zu finden, Schläge zu wechseln als Schimpfreden."

Unter diesem Selbstgespräch eilte Herr Piercie Shafton nachder kleinen Gruppe von Birken, welche zum Ort des Zusammen-treffens bestimmt war. Dort angelangt, grüßte er seinen GegnerKloster. i>- 9