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„Höre mich an," sprach Edward. „Was Du im Schlafesprichst und Dein waches Träumen vorhin dreht sich alles umWesen, welche nicht dieser Welt oder unserem Geschlecht« ange-hören. Unser guter Pater Eustachius sagt, wenn cs auch nichtwohl gcthan sei, alle grundlosen Erzählungen von Geistern undGespenstern anzunchmen, so seien wir doch durch die heilige Schriftberechtigt, zu glauben, daß die Teufel in Wüsteneien und ein-samen Orten spuken, und daß Diejenigen, welche solche Wildnisseallein besuchen, die Beute oder das Spiel dieser wanderndenDämonen werden. Darum bitt' ich Dich, Bruder, lasse michDich begleiten, wenn Du das nächste Mal wieder die Schluchthinaufgehst, wo, wie Du wohl weißt, übel berufene Orte sind.Du legst keinen Werth auf meine Begleitung; allein solchen Ge-fahren begegnet besser der Verständige als der Kühne, und wennich auch geringe Ursache habe, mich meiner eignen Weisheit zurühmen, so besitze ich doch diejenige, welche aus drei schriftlichenUeberlieferungen des Alterthums geschöpft wird."
Einen Augenblick während dieser Rede stand Halbert aufdem Punkt, sein Herz auszuschütten und seinem Bruder Allesanzuverkrauen, was auf demselben lastete. Als aber Edwarderwähnte, daß d r nächste Morgen, der eines hohen Feiertagssei, und daß er, jedes andere Geschäft oder Vergnügen bei Seitesetzend, nach dem Kloster gehen und dem Pater Eustachius beichtenmüsse, da regte sich der Stolz und befestigte seine schwankendeEntschlossenheit wieder. „Ich will nicht," dachte er, „eine Ge-schichte erzählen, in Folge deren ich als ein Betrüger oder alsetwas Schlimmeres betrachtet werden könnte; ich will nicht vordiesem Engländer fliehen, dessen Arm und Schwert vielleicht nichtbesser ist, als das meinige. Meine Väter haben Leuten die Spitzegeboten, die mehr waren, als er, angenommen auch er wäre imKampfe eben so meisterhaft wie in gezierten Reden."