Pembroke nennen — ein Werk, dessen Mittheilung seine Freund-schaft mir gelegentlich, obwohl unverdienter Weise, gewährt har,und von welchem ich wohl sagen darf, daß die schmerzerregendeErzählung dermaßen durch glänzende Vergleichungen, entzückendeBeschreibungen, liebliche Gedichte und anziehende Zwischenspielegemildert ist, daß dieselben den Sternen des Firmamentes gleichen,welche das düstere Gewand der Nacht verherrlichen. Und vbschonich gar wohl weiß, wie sehr die liebliche und zierlich- Sprachedurch meine verwittwcte Stimme leiden wird — verwittwet weilsie nicht mehr meine liebe Gambe zur Gefährtin hat, so will ichdoch versuchen, Euch die bezaubernde Süßigkeit der Poesie desunnachzuahmcnden Astrophel kosten zu lassen."
Somit sang er ohne Gnade und Barmherzigkeit beiläufigfünfhundert Verse, von denen die zwei ersten und die vier letztenals Probe gelten mögen:
Wo ist die Jung', ihr Lob zu künden ,
Wozu alle Federn sich verbünden.
Es ist zum Preis und Ruhm von ihrDie Feder Güt', der Himmel Papier.
Die Tinte ew'gen Ruhm thut senden —
Wie ich begonnen, muß ich enden.
Da Herr Piercie stets mit halbzugedrückten Augen sang, sobemerkte er nicht eher, als bis ec den Worten seiner Dichtunggemäß geendet hatte und nun umherblickte, daß der größte Lheilseines Auditoriums mittlerweile sich der Süßigkeit des Schlummersüberlassen hatte. Maria Avenel hatte sich aus Höflichkeit beiallen Längen des Gedichtes wach gehalten, allein Gcetel war inTräumen zurückversetzt in die staubige Athmosphäce der väterlichenMühle, Selbst Edward, welcher eine Zeitlang aufmerksam zu-gehöct, war fest eingeschlasen, und die Nase der guten Dame hätte,
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