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4 (1851) Das Kloster
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schwerlich«! Fahrt unsere Mittagsruhe') verloren haben, so sollDenjenigen unter unseren Begleitern, welche aus Müdigkeit nichtim Stande sein werden, der Prime beizuwohneu, hiermit ausGnaden Ablaß verwilligt sein."

Nachdem er so seinen Getreuen eine Wohlthat gespendethatte, welche ganz annehmbar war, und nachdem Alles zurAbreise in Bereitschaft gesetzt war, crtheilte der gute Abt derversammelten Haushaltung feinen Segen, reichte der Dame seineHand zum Kuß und küßte selber Marien und das Müllermädchenauf die Wange, als diese kamen, ihm dieselbe Huldigung darzu-bringcn. Halbcrlen gebot er, sich im Zaum zu halten und demenglischen Ritter in allen Stücken zu Diensten zu stehen; denjüngeren Edward ermahnte er, üiscipulus impiZer ntgue slrenuus**)zu sein. Bon Herrn Piercic Shafton nahm er höflich Abschiedund empfahl ihm, sich hübsch zu Hause zu halten, damit er nichtvon den englischen Gränzern wcgstipizt würde. Nach Erfüllungdieser Höflichkcitspflichtcn setzte er sich nach dem Hof in Bewegung,wohin ihm die ganze Hausgenvssenschast folgte. Mit einemschweren Seufzer, der einem Aechzen nahe kam, hob sich derehrwürdige Water auf seinen Zelter, dessen dunkelpurpurnc Deckebis auf die Erde reichte, pries sich glücklich, daß der vernünftigeSchritt seines Thiercs nicht ferner durch die Bocksprünge vonPiercie's Streitroß gestört werden würde, und trabte langsamvon dannen seinem Kloster zu.

Als der Subprior aufgestiegen war, suchte sein Auge denjungen Halbert, welcher, durch einen Vorsprung der äußeren

') Die Mittagsruhe war unentbehrlich für die Mönche, welche auchwährend der Nacht den Gottesdienst zu versehen hatten- Die Primewar der Gottesdienst unmittelbar nach Mitternacht.

") Ein fleißiger Schüler.