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daß Ihr das 6onkteor sagt, wenn's zu Nacht läutet, daß derRitter nach seinem Vermögen ltlmosen gibt, und daß Jeder vonEuch an einem passenden Tag im nächsten Monat fastet. Alsogreift zu und eßt Eure Speisen mit fröhlichem Antlitz, und Ihr,Pater Tafeldecker, 6a mixt»;")."
Während der Abt so die Bedingungen fcstsetzte, unter welchensein Ablaß erlheilt wurde, hatte er bereits eine halbe Schnittevon dem fürtrefflichen Ziemer verarbeitet und spielte sie jetzt miteiner Flasche Rheinwein hinunter, der bescheiden mit Wasser ge-mischt war.
„Es ist ein wahres Wort," bemerkte er, indem er vomTafeldecker eine zweite Schnitte forderte, „daß Tugend sich selberbelohnt. Es ist dirß hier nur ein einfaches Essen und in Eilezugerichtct und in einer ärmlichen Kammer verspeiset, und docherinnere ich mich nicht, daß ich je einen solchen Appetit gehabthätte seit der Zeit, wo ich ein einfacher Bruder in der AbteiDundrennan war, und wo ich vom Morgen bis zum Abend indem Garten arbeitete oder bis unser Abt das Oxinbslum**) schlug.O da kam ich hinein heißhungrig, lechzend vor Durst — 6a midivinum guaeso et warum***) — und nahm mit Appetit zu mir,was unserer Regel gemäß uns vorgesetzt wurde; Fleisch- oderFasttag, earilas oder poenitentia, das war mir Alles Eins. Ichhatte damals keine Magenbeschwerden, welche jetzt die Nachhülfevon Wein und ausgesuchtem Geköche erfordern, um mir meineSpeise schmackhaft und verdaulich zu machen."
„Wohl möglich, Hochwürdigcr Vater," siel der Subpriorein, „daß ein gelegentlicher Ritt an die äußerste Gränze des
*> Küchenlatein statt a» n>ixi„n,! gib gemischten (Wein).") Becken.
Gib mir Wein, und zwar ungemischten.