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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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Ein Mächt'gerer als ich, fürwahr.

Das Weltall lenkt auf's Beste.

Sein ist im Himmelsraum der Aar,

Die Turteltaub' im Neste.

Allein in seinen Händen ruht

Die Macht, zu lenken Mensthenmuth

Won Gut zu Bös', von Bös' zu Gut,

In Hütt' und stolzer Veste."

Sprich nicht so dunkel," sprach der Jüngling, vor Ungedulderröthcnd;laß mich wissen, was Du meinst!"

Der Geist antwortete:

Dein Herz frag, deß geheime ZellErfüllt Maria Avenel.

Frag Deinen Stolz, warum er SchmachVor ihren Augen nicht leiden mag.

Frag ihn, woher dieß stete Ringen,

Zu Macht und Wissen Dich aufzuschwingen;

Warum Dein Stand Dir zu niedrig ist.

Warum Deinen Zeitvertreib Du vergiß'st;

Warum Du suchest in Kampf und StreitDen Tod oder Glanz und Herrlichkeit?

Frag Dein Herz und es wird schnellSeufzen aus geheimster Zell:

Für Maria Avenel."

So rathe mir denn," sprach Halbere, noch immer tief errorthend,Du, die Du mir gesagt, was ich selber mir zu sagen nichtwagte, wie soll ich meine Leidenschaft kund und geltend machen?"Das weiße Fräulein erwiderte:

Ich kann's nicht sagen.

Behall'ge Du mich nicht mit derlei Fragen.

Wir sehen nur, was äußerlich sich zeigt, '

Wenn Eure Leidenschaft bald ebbt bald steigt.

Betrachten dieses Schauspiels leeren Schimmer,

Wie Ihr des Nordlichts prächtiges Geflimmer,