dieses Handels auf meinen Rücken, welche Last ich in Zufrieden-heit trage, sintemal der Graf sich immer als einen gütigen undehrenwerthen Verwandten gegen mich erwiesen hat, und angesehenmein Gut, ich weiß nicht warum, seit der letzteren Seit nicht ganzzureichen wollte, den Glanz zu bestreiten, durch welche wir auser-wählte Geister uns vor dem gemeinen Haufen auszeichnen müssen."
„Daß al'v vielleicht," bemerkte der Subprior, „Eure Ver-mögensvcrhältnisse Euch ein Reise in's Ausland weniger unbequemgemacht haben, als eine solche cs für den edlen Grafen, Eurensehr würdigen Vetter, gewesen sein würde?"
„Ihr habt recht, ehrwürdiger Herr," sprach der Hofmann;rem neu — Ihr habt den rechten Fleck mit der Nadel getroffen.Meine Ausgaben waren wirklich etwas verschwenderisch gewesenbei den letzten Aufzügen und Turnieren, und die plattmützigenBürger hatten sich nicht gewillt gezeigt, meine Laschen zu füllenfür neue Prunkereicn zu Ehren der Nation sowohl, wie zu mei-nem persönlichen Ruhm — und die Wahrheit zu sprechen, es wartheilweise die Hoffnung, diese Angelegenheiten verbessert zu sehn,die mich eine neue Welt in England wünschen ließ."
„Also das Mißlingen Eures Unternehmens und die Zerrüt-tung Eurer Dermögensvcrhältnisse haben Euch vermüßigt, inSchottland Zuflucht zu suchen?" schloß der Subprior.
»liem »au, auch diesmal," antwortete Herr Piercie, „Undgewiß hatte ich guten Grund. Denn wäre ich geblieben, so hättemein Hals in den Umkreis einer Hanfichlinge gcrathen können.Darum war meine Abreite so hastig, daß ich nur eben Zeit batte,mein dick mit Gold belegtes WamS von pfirsichfarbcnem GenueserSammet mit diesem von Bonamico aus Mailand verfertigtenPanzer zu vertauschen. Ich eilte also nach dem Norden unddachte, es möchte gut sein, meinen Ehrenfesten Vetter von Nord-humberland auf einem seiner vielen Schlösser zu besuchen. Als