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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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Dem Manne von Mehl und Mühlsteinen hatte sich im Verlaufseiner Berechnung die Ueberzeugung aufgedrungcn, daß nach Ent-richtung der Kirchengebühren und nach Abzug alles dessen, was erselber auf verschiedenen Wegen sich ancignen konnte, dasjenige,was der Dame Glendinning von ihrer Ernte blieb, immer nochbedeutend sein mußte. Ich weiß nicht, ob dieß den ehrsamenMüller veranlaßt hat, ähnliche Plane zu hegen, wie Dame Glen-dinning; aber gewiß ist, daß er mir freudigem Dank eine EinladungElspeth's an seine Tochter, eine Woche ihr Gast zu sein, annahm.

Da sonach die Hauptpersonen in sehr guter Stimmung gegeneinander waren, so trat jedes Geschäft vor der Heiterkeit desFrühstücks zurück. Herr Piercie schien so viel Wohlgefallen ander Aufmerksamkeit zu finden, welche die nußbraune Grctel jedemseiner Worte schenkte, daß er, ungeachtet seiner hohen Geburtund Stellung, ihr einige der gewöhnlicheren und minder köstlichenBlumen seiner Beredsamkeit zuwandte. Maria Avencl, von demwidrigen Gefühl befreit, das ganze Gewicht seiner Unterhaltunglediglich auf sich gerichtet zu sehen, hatte jetzt mehr Genuß daran,und der gute Ritter, angeregt durch diese gewinnenden Bcifalls-zeichen abseiten des Geschlechtes, um deffentwillen er sein Redner-talent pflegte, gab bald seine Geneigtheit zu erkennen, mictheilenderzu sein, als er sich in der Unterredung mir Halbert gezeigt halte,und ließ sie wissen, daß er in Folge einer dringenden Gefahrgegenwärtig ihr unfreiwilliger Gast sei.

Der Schluß des Frühstücks war das Zeichen zur Trennungder Gesellschaft. Der Müller ging, sich zur Abreise zu rüsten,seine Tochter, Anordnungen in Betreff ihres unerwarteten Bleibenszu machen; Edward wurde vom alten Martin wegen einiger Acker-geschäfte zu Rath gezogen, um welche Halbert sich nicht bekümmernmochte, und die Dame verließ das Gemach, um ihre Haushaltungzu besorgen; Maria wollte ihr folgen, als ihr einsiel, daß sie hiermit