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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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Entschuldigung genügen; und was Euch genügt, damit werdenhoffentlich auch Eure Gäste zufrieden sein."

Diese Antwort, so richtig die Mitte haltend zwischen ge-bührender Unterwürfigkeit unter seine Mutter und zwischen demSelbstgefühl des gebornen Hausherrn, ward allerseits beifälligausgenommen. Elspeth selber gestand diesen Abend gegen Tibb;das hätte sie nicht hinter dem Jungen gesucht.Bis dahin,"sprach sie,ward er stets verdrossen und böse, wenn man ihmEtwas sagte und ließ das Maul hängen, wie ein vierjährigesKind, über die geringste Zurechtweisung; aber jetzt spricht er soernst und gemessen wie der Herr Abt. Ich weiß nicht, woheres kommt; aber er ist jetzt ein wundervoller Junge."

Die Gesellschaft trennte sich. Die jungen Leute zogen sichin ihre Kammern zurück, die älteren hatten noch in der Haus-haltung zu thun. Christie sah nach, ob sein Pferd gehörig ge-pflegt war; Edward nahm sein Buch zur Hand, und Halbert,der eben so große Handfertigkeit besaß, als er bisher geringegeistige Befähigung gezeigt halte, unternahm es, in dem Bodenseiner Kammer ein Bersteck für seinen Schatz hcrzurichten. Erhob einen Diel auf, und verbarg darunter die Bibel, welche aufso wunderbare Weise aus den Händen von Menschen und Geisternwiederzewvnnen worden war.

Mittlerweile saß Herr Piercie Shafton stumm wie ein Fischauf dem Lehnstuhl, den er eingenommen hatte, die Hände auf derBrust zusammengelegt, die Beine ausgestreckt und auf den FersenNutzend, die Augen nach der Decke gewandt, als wollte er jedeMasche der Spinnweben zählen, mit welchen das Gewölb aus-§ tapeziert war und dabei eine Miene so feierlich und ernst, als obsein Dasein von der Richtigkeit dieser Zählung abgchangen hätte.

Nur mit Mühe konnte er aus seinen Träumereien aufgewecktwerden, um ein kleines Nachtmahl einzunehmen, bei welchem dieKloster ii- 3