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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
Seite
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das Treiben seiner beiden Mitschüler zu beobachten, anstatt selbstweiter zu lernen.

Der Anblick, welcher sich Lalbert's Augen darbot, war ansich allerliebst, allein aus einem oder dem andern Grunde war erihm nicht angenehm. Das schöne Mädchen, mit kindlichem Eiferim Blick, iah über seiner Arbeit, beschäftigt, die Schwierigkeitenzu beseitigen, welche ihre Fortschritte hemmten, dann und wannzu Edward um Beistand aufsehcnd, welcher, dicht bei ihr sitzendund besorgt, jedes Hinderniß aus ihrem Wege zu räumen, stolzzu sein schien sowohl auf die Fortschritte seiner Schülerin, alsauf den Beistand, den er ihr zu leisten vermochte. Ein festesund angenehmes Band verknüpfte Beide: Lernbegierde und dasGefühl der Befriedigung nach Uebcrwindung von Schwierigkeiten.

Lebhaft erregt und doch unklar über das Wesen und dirQuelle seiner Empfindungen, konnte Halbert den Anblick dieserstillen Scene nicht länger ertragen. Er sprang auf, schleudertesein Buch weg und rief:Zum Teufel mit allen Büchern undmit den Träumern, die sic machen! Ich wollte, eine SchaarSüdländer käme die Schlucht herauf, da wollten wir sehen, wiewenig all dies Murmeln und Kritzeln wcrth ist!"

Sein Bruder und Maria fuhren auf und blickten ihn be-troffen an, während er in großer Aufregung mit verstörten Gc-stchtszügen und Lhränen in den Augen auf- und nicdcrging.Ja Marie" fing er wieder anich wünschte, ein zwanzigSüdländer kämen jetzt die Schlucht herauf, und Ihr solltet sehen,daß eine gute Hand und ein gutes Schwert mehr thut zu EuremSchutz, als alle Bücher, die je aufgeschlagen worden, und alsalle Federn, die je an Gansflügeln gewachsen sind."

Maria schaute etwas verdutzt und halb erschrocken über seineHeftigkeit darein. Doch alsbald entgegnete sie in freundlichemTon:Ihr seid ärgerlich, Halbert, weil Ihr Eure Aufgabe nicht