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4 (1851) Das Kloster
Entstehung
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macht hatte, wurde Veranlassung, daß er häufig den einsamenThurm und die unter dessen Dache weilenden Waisen besuchte. Garzu gern hätte er wissen mögen, ob das Buch, welches er verlorenhatte, als er so wunderbar vor der Lanze des Mörders gerettetward, wiederum seinen Weg zurück nach dem Thurm von Glendearggefunden habe.Sonderbar," dachte er,daß ein Geist" (denndafür konnte er nicht umhin das Wesen zu halten, dessen Stimmeer gehört)daß ein Geist einerseits suchen sollte, Ketzerei zu befördern,und andererseits cinschreiten, das Leben eines eifrigen katholischenPriesters zu schützen." Allein so viel er auch bei den verschiedenenEinwohnern des Thurmes nachfragte, nie erfuhr er, daß dieBibel je wieder Einem derselben zu Gesicht gekommen wäre.

Diese gelegentlichen Besuche des guten Paters gereichtenEdward Glendinning und Marien von Avenel zu nicht geringemVorthril. Erstcrer entwickelte eine Fassungskraft und ein Ge-dächtniß, welches den Subprior in Erstaunen setzte. Er warscharfsinnig und fleißig, regsam und pünktlich Eigenschaften,die sich selten vereinigt finden.

Des Mönches eifriger Wunsch war, daß diese so früh entwickeltenFähigkeiten Edward's dem Dienst der Kirche gewidmet werdenmöchten. Er zweifelte nicht an der Zustimmung des Jünglings,der einen ruhigen, zu Betrachtungen und zur Zurückgezogenheitaufgelegten Sinn offenbarte und Kenntniß als Hauptzweck, sowieErweiterung derselben als das höchste Glück des Lebens zu betrachtenschien. Die Mutter anlangend, dachte Eustach, diese würde beiihrer tiefen Ehrfurcht vor den Mönchen von S. Marien sichglücklich prellen, einen ihrer Söhne in deren verehrter Gemeinschaftausgenommen zu sehen. Aber es zeigte sich, daß der gute Patersich in beiden Stücken gewaltig geirrt halte.

Wenn er mit Elspekh Glendinning von dem sprach, was eineMutter am liebsten hört von den Fortschritten gnd Fähigkeiten