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4 (1851) Das Kloster
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Ihr an der Speisekammer vorbeigeht, denn Ihr seid in Angstund Unruhe gewesen und es ist gefährlich in solchem Falle mitleerem Magen einzuschlafen."

Lrnlias NAimus guai» maximas, Domino rolerontissimo!"antworteten die Brüder, indem sie sich in ihrer gebührlichenOrdnung entfernten.

Aber der Subprior blieb zurück, siel vor dem Abt auf dieKniee, als dieser sich entfernen wollte, und bat ihn, unter demBeichlsiegel den Bericht von dem, was ihm diesen Lag zugestoßen,zu vernehmen. Der Hochwürdige Gnädige Herr Abt gähnte undhätte gern Ermüdung rorgeschützk; allein vor Eustach mehr,als vor irgend sonst jemanden schämte er sich, Gleichgültigkeitgegen seine Obliegenheiten zu zeigen. Also fand die BeichteStatt. Pater Eustachius berichtete alle die sonderbaren Be-gegnisse seiner Reise. Und als ihn der Abt fragte, ob er sichkeiner heimlichen Sünde bewußt fei, in Folge deren er für einigeZeit den Berückungcn böser Geister preis gegeben worden seinmöchte, gestand der Subprior unverholcn, er glaube diese Züch-tigung verschuldet zu haben durch die unbrüderliche Strenge,mit welcher er den Bericht von Pater Philipp, dem Küster,beurtheilt habe.

Vielleicht," sprach der reuige Pater,mag der Himmelnicht nur mich haben überzeugen wollen, daß er allein je nachseinem Wohlgefallen uns mit Wesen einer andern Art in Be-rührung treten lassen kann, sondern zugleich mag cs auch seineAbsicht gewesen sein, meinen Stolz auf höhere Weisheit, festerenMulh und größere Gelehrsamkeit zu züchtigen."

Man sagt mit Recht: Tugend hat ihren Lohn in sich.Schwerlich wurde Pflichterfüllung je herrlicher belohnt, als desAbtes Selbstüberwindung in dem Entschluß, dem SubpriorBeichte zu sitzen. Zu finden, daß der Gegenstand seiner Furcht